Bisher nutzten wir die in UCS enthaltene Groupware Kolab. Diese ist jedoch ein bisschen altbacken und bietet keine ausreichende syncronisation mit unseren Clients. Auf der Suche nach einer Alternative kamen wir schnell auf Open-Xchange. Folgende Vorteile waren dabei für uns wichtig:
Die Anfrage bei Open-Xchange, wegen einer Evaluationslizenz, wurde rasch beantwortet. Wir erhielten einen 30 Tage gültigen Key, Download- und Installations-Anweisungen. Als erstes installierten wir einen weiteren Univention Corporate Server in der Rolle Slave. Die Rolle Slave hat einen eigenen LDAP-Server, der sich seine Daten vom Master repliziert. Das beschleunigt LDAP-Anfragen enorm und hält die Last auf dem Master-Server niedrig. Nach der Grundinstallation konnten wir leicht erst die Open-Xchange-Komponente hinzufügen und mit einem Kommando installieren. Auf dem Master muss auch ein Paket installiert werden. Danach konnten wir nach einen erneuten Join-Vorgang bereits die ersten Groupware-User anlegen.
Bereits nach ca. 60 Minuten war also die Installation abgeschlossen. Vorhandene User können mit wenigen Mausklicks ebenfalls mit einem Groupware-Konto ausgestattet werden.
Nach der ersten Anmeldung begrüßt Open-Xchange mit einem kleinen Assistenten zur Einbindung vorhandener Mailaccounts. Die Oberfläche ist sehr aufgeräumt. Nach wenigen Tagen fühlt man sich bereits sehr wohl. Dank ausgefeilter Spamabwehr ist eine weitere Spamlösung wohl nur in den allerwenigsten Fällen nötig. Von Outlook gewohnte Features wie der Planungsassistent sind auch sehr gut integriert. Durch MAPI-Kompatibilität können MS Outlook-Clients nativ angebunden werden.
Als nächstes testen wir die Integration des Benno Mailarchives, eine Unified Messaging-Erweiterung und das "backup'en" von Open-Xchange durch SEPsesam. Dazu dann aber in drei weiteren Blog-Beiträgen mehr.
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